Projekt

Corona: Hilfe & Unterstützung

Eine Liste von Hilfsangeboten. Weitere Hinweise gerne an info@diakonie.ch.

National

  • ref.ch – Digitale Kirchen
  • hilf-jetzt.ch – „Gemeinsam gegen Corona“ (gratis, schnell, einfach; Einbindung von Pfarramt und Ortsvertretung Pro Senectute, Kirchgemeinden oder Engagierte können Gruppen gründen und sichtbar für andere machen)
  • Five up – connect your help: Hilfe-Koordinations-App. Unterstützt vom Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) und der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG).
  • amigos.ch: Initiative von Pro Senectute und Migros, bringt Bringer und Besteller (Risikogruppen) zusammen
  • Coop65: Coop und das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) bieten einen kostenlosen Heimlieferservice für Personen über 65 Jahre, sowie weitere Risikogruppen an.
  • benevol-jobs.ch: Organisationen, die Helferinnen und Helfer suchen, können ihre Einsatzmöglichkeiten zur Bewältigung der Coronakrise kostenlos publizieren. Einsatzwillige können ihre Dienste auf der Plattform anbieten
  • fürenand.ch ist auf Initiative der Pflegeorganisation Belvita Schweiz AG entstanden und eine interaktive Kommunikationsplattform für die Nachbarschaft, auch für Kirchgemeinden nutzbar.
  • crossiety.ch: der digitale Dorfplatz, auch für Kirchgemeinden nutzbar.
  • swissvolunteers.ch: kostenfreie Hilfe für Sozial- und Gesundheitsorganisationen; die Plattform steht zur Helferkoordination zur Verfügung.
  • pfefferstern.ch/ch: Kirchgemeinden können diese Kommunikationsplattform auch für die geistliche Begleitung ihrer Mitglieder einsetzen, indem sie bestimmten Zielgruppen Videobotschaften, Tagesverse etc. auf deren Smartphones etc. senden.
  • Telefonketten von Pro Senectute: Viele ältere Menschen können aktuell ihren normalen sozialen Kontakten nicht mehr nachgehen, sie können eine eigene Telefonkette gründen. Der Aufwand ist gering, die Wirkung ist gross.
  • Die Dargebotene Hand 143 / Kinder- und Jugendnotruf 147
  • Alter ohne Gewalt: nationale Anlaufstelle für von Misshandlung betroffene ältere Menschen (www.alterohnegewalt.ch / www.vieillessesansviolence.ch / www.vecchiaiasenzaviolenza.ch), Telefon 0848 00 13 13
  • Mehrsprachiges nationales Hilfetelefon von HEKS in 10 Sprachen (Albanisch, Arabisch, Bosnisch/Serbisch/Kroatisch, Kurdisch, Persisch/Dari, Portugiesisch, Spanisch, Tamilisch, Tigrinya, Türkisch). Die Helpline erklärt die aktuelle Situation und die offiziellen Meldungen von Bund und Kantonen. Bei spezifischen Bedürfnissen wird über bestehende Hilfsangebote in der Nähe informiert und bei Bedarf an die richtige Stelle weitergeleitet. Der Telefonanruf und die Beratung sind kostenlos.

Regional

  • Mobile Boten der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn (Freiwillige, z.B. Angehörige einer Jugendgruppe, die Seniorinnen und Senioren in den alltäglichen Arbeiten unterstützen)
  • SORGETelefon 65+ der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn
  • uba.ch: Klärung, Vermittlung und Schlichtung in Konfliktsituationen und Hilfe für von Misshandlung betroffene ältere Menschen in der Deutschschweiz / Telefon 058 450 60 60
  • soli.junge-kirche.ch: Solidarität für Zürich. Die Helfer der reformierten jungen Kirche bieten Bedürftige und Volunteers den Marktplatz für Solidarität an.
  • häufe.ch (Berner Plattform)
  • Gern gscheh – Tsüri hilft; Facebook-Gruppe
  • Gärngschee – Bärn hiuft; Facebook-Gruppe
  • Quartierhilfe Luzern Vicino / Zeitgut: Angebot für Risikogruppen und für Freiwillige
  • Zentrale Koordinationsstelle für Nachbarschaftshilfe im Kanton Zug: Die Koordinationsstelle wird im Auftrag der SOVOKO (Sozialvorsteher-innen und Sozialvorsteher-Konferenz der Zugerischen Gemeinden) geführt. Tatkräftig unterstützt von KISS Cham, KISS Zug, Nachbarschaftshilfe Ägerital, Benevol Zug, Zuger helfen Zugern, Pro Senectute Kanton Zug und vielen weiteren Organisationen.
  • Sozialwerk Pfarrer Sieber: Während der Corona-Krise bieten das Sozialwerk Pfarrer Sieber im Pfuusbus eine 24-Stunden-Betreuung mit Verpflegung, Beratung, Arzt-Visite und Seelsorge an. Freiwillige zum Maskennähen und Helfen werden gesucht.
  • Take Away für Menschen in Not: Die Heilsarmee Zürich Zentral, die Evangelisch-methodistische Kirche Zürich 4, die Vereine Netz4 und das Chrischtehüsli, bieten jeweils an Wochentagen über Mittag in einem Pavillon vor dem Hope House der Heilsarmee gemeinsam einen Take-Away für die Zeit des Notstands an.
  • generationentandem.ch: Mit einem Corona-Telefon unterstützt der Verein „und“ das Generationentandem die Koordination der Nachbarschaftshilfe im Raum Thun (Mo–Sa, 8–17 Uhr: 079 836 09 37).

Hilfestellungen (Publikationen) oder Linksammlungen

  • „Gemeinsam Sorge tragen“: Hilfestellung zum kirchlichen Umgang mit Seniorinnen und Senioren in Zeiten des Corona-Virus. Erarbeitet von der nationalen Task-Force der EKS.
  • Hilfestellung für die Kirchgemeinden zum Corona-Virus (Covid-19). Erarbeitet von den Reformierten Kirche Bern-Jura-Solothurn in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle der EKS.
  • Ideenliste für Kirchgemeinden: Umfangreiche Ideensammlung erarbeitet von der Zürcher Landeskirche (Online-Dienste zum Helfen, zum Vernetzen, zum Streamen; Gebete, Gottesdienste und Seelsorge: Online und Offline und vieles mehr)
  • Mutmacher der Reformierten Kirche Baselland: Auf ihrer Webseite hat die Kirche BL eine breite Sammlung an Ideen und Projekten aus den Baselbieter Kirchgemeinden und aus dem Rest der Schweiz angelegt. Sie sollen Mut machen in Zeiten des Corona-Virus. Mutmacher verzeichnet digitale Kirchenformate und Seelsorgeangebote, ebenso Nachbarschaftshilfe.
  • Reformierte Kirche Aargau: Umfassende Linksammlung mit digitalen geistlichen Angeboten, gegenseitiger Unterstützung und nachbarschaftlicher Dienste
  • Reformierte Kirche Kanton Luzern: Solidarische Angebote in vielerlei Hinsicht – Gesprächsangebote des Pfarrteams via Telefon, Telefonseelsorge, praktische Unterstützung, Tipps für Eltern u.v.m.
  • Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen: Hier entsteht eine Sammlung von Glaubensimpulsen, Gebeten und Beiträgen von Partnerkirchen – als Inspiration und Anregung, zum persönlichen Gebrauch, zum Weitergeben und Teilen.

Gebet

Im ganzen Land werden jeweils am Donnerstagabend um 20.00 Uhr Kerzen auf den Fenstersimsen entzündet. Die Menschen sind zum gemeinsamen Gebet eingeladen – für die Virus-Erkrankten und ihre Angehörigen, für das Pflegepersonal wie auch für die Menschen in der momentanen Isolation.

Corona: Nachrichten zum Thema auf diakonie.ch

Corona: Schweiz möchte Bildung in Notsituationen stärken

Corona: Schweiz möchte Bildung in Notsituationen stärken

Weltweit gingen über 90 Prozent aller Schulkinder und Studenten wegen COVID-19 nicht zur Schule. Gemeinsam mit Partnerorganisationen ruft die Schweiz in einem Call for Action die internationale Gemeinschaft dazu auf, Bildung in Notsituationen zu stärken.

Corona: Arbeit und Kinderbetreuung belastet Frauen stärker als Männer

Corona: Arbeit und Kinderbetreuung belastet Frauen stärker als Männer

Corona: Die zusätzlichen Betreuungspflichten aus Homeschooling und die Einschränkung der familienexternen Kinderbetreuungsmöglichkeiten ging bei den Befragten zu Lasten der Arbeitskapazität. Berufstätige Frauen waren davon stärker betroffen als berufstätige Männer.

“Die Schweiz hat in der Krise Gemeinsinn bewiesen”

“Die Schweiz hat in der Krise Gemeinsinn bewiesen”

Sorglosigkeit könnte sich rächen, so der Bundesrat in einer Mitteilung zu den aktuellen Lockerungen der Corona-Krise. Die systemrelevanten Arbeitskräfte, mehrheitlich Frauen, müssten finanziell bessergestellt werden.

“Isolation schützt und schadet gleichzeitig”

“Isolation schützt und schadet gleichzeitig”

Gesundheit ganzheitlich betrachten und Kontakteinschränkungen weiter lockern: unter diesem Motto beschäftigt sich die Diakonie Österreich mit Langzeitfolgen von Corona-Isolationsmassnahmen in Pflegeeinrichtungen.

Corona: 86 Millionen Kindern drohen in Armut zu fallen

Corona: 86 Millionen Kindern drohen in Armut zu fallen

15 Prozent mehr Kinder in von Armut betroffenen Haushalten und 672 Millionen Kinder unter der Armutsgrenze in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen: neue Zahlen einer Analyse zu den Covid-19 – Auswirkungen.

Organisationen nehmen Stellung zur Corona-App

Organisationen nehmen Stellung zur Corona-App

Die vom Bundesrat auf den Weg gebrachte Corona-App berücksichtigt die Forderungen der Zivilgesellschaft zu Privatsphäre und Datenschutz, sagen drei Organisationen. Dennoch blieben wichtige Fragen offen.

Corona keine Ausrede gegen CO2-Reduktion

Corona keine Ausrede gegen CO2-Reduktion

Anlässlich des digitalen Klimastreiks vom 24. April rufen Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe dazu auf, den Einsatz gegen den Klimawandel auch in Zeiten von Corona nicht zu vernachlässigen.

Corona: Dargebotene Hand erhöht Kapazitäten

Corona: Dargebotene Hand erhöht Kapazitäten

Aufgrund der Corona-Krise 7,5 Prozent mehr Gespräche: Tel 143 erhöht die Kapazitäten deutlich. Einsamkeit und die Alltagsbewältigung schlagen den Schweizerinnen und Schweizern auf das Gemüt.

“Wir befinden uns in einem lernenden System”

“Wir befinden uns in einem lernenden System”

Corona weckt existentielle Ängste, sagt die Palliative Care-Leiterin des Unispitals Basel Sandra Eckstein. Ein achtsamer Umgang mit den Betroffenen, Angehörigen und dem Behandlungsteam sei zentral.

Corona-Überwachung: Amnesty mahnt Verhältnismässigkeit an

Corona-Überwachung: Amnesty mahnt Verhältnismässigkeit an

Überwachungsmassnahmen und digitale Hilfsmittel können bei der Bekämpfung des Coronavirus helfen, so Amnesty International. Die Verhältnismässigkeit müsse jedoch bei allen Eingriffen in die Persönlichkeitsrechte gewahrt bleiben. Dieser rechtsstaatliche Grundsatz gelte auch in Krisenzeiten.

Rotes Kreuz richtet Telefon-Helpcenter ein

Rotes Kreuz richtet Telefon-Helpcenter ein

Die App «Five up» hilft, Freiwillige und Personen, die Unterstützung suchen, einfach zusammenzubringen: Über 32’000 Personen haben sich letzte Woche bereits auf der Plattform registriert. Weil zahlreiche ältere Menschen, die zu Hause bleiben müssen, keinen Zugang zur App haben, haben Freiwillige beim SRK das Five-up-Telefon-Helpcenter eingerichtet. Personen, die Hilfe benötigen, können dort anrufen und werden mit der Five up-Community vor Ort koordiniert.

Coronavirus: HEKS startet Soforthilfe-Programm

Coronavirus: HEKS startet Soforthilfe-Programm

Das HEKS möchten einen Spendenertrag von mindestens einer Million Franken zum Beistand von Menschen erreichen, die im In- und Ausland aufgrund der Coronavirus-Pandemie in Not geraten sind.

Europäischer Diakonie-Dachverband legt Strategiepapier zu Corona vor

Europäischer Diakonie-Dachverband legt Strategiepapier zu Corona vor

Eurodiaconia präsentiert ein Strategiepapier mit dem Titel “Protecting the vulnerable – supporting our people”. Das Dokument ist eine Antwort auf die COVID-19-Pandemie und enthält Informationen über die Erfahrungen und Beobachtungen der Mitgliedsorganisationen, die im Kampf gegen die Krankheit an vorderster Front stehen, so Eurodiaconia in einer Mitteilung.

Die Ärmsten treffen Krisensituationen heftig

Die Ärmsten treffen Krisensituationen heftig

In Krisensituationen wie derzeit angesichts des Coronavirus geraten die Schwächsten unter die Räder, so Caritas Schweiz. Man wolle sich vehement für die Armutsbetroffenen und Familien in prekären Lebenssituationen einsetzen.

EKS ruft zu Spenden für Spital auf Lesbos auf

EKS ruft zu Spenden für Spital auf Lesbos auf

Tausende Flüchtlinge sind auf der griechischen Insel Lesbos gestrandet. Im Lager Moria leben inzwischen 20000 Menschen unter katastrophalen Bedingungen, so die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS. Angesichts des Coronavirus ruft sie zu Spenden für das Spital auf.

Pro Senectute appelliert an Seniorinnen und Senioren

Pro Senectute appelliert an Seniorinnen und Senioren

Die Fach- und Dienstleistungsorganisation für Seniorinnen und Senioren in der Schweiz, Pro Senectute, appelliert angesichts des Coronavirus insbesondere an die älteren Menschen, sich unbedingt an die Vorgaben des Bundes und der Kantone zu halten.

Kerzen am Fenster als ökumenisches Hoffnungszeichen

Kerzen am Fenster als ökumenisches Hoffnungszeichen

Donnerstagabends Kerzen auf den Fenstersimsen: die evangelisch-reformierte und die römisch-katholische Kirche in der Schweiz rufen in Zeiten des Coronavirus zu einem Zeichen der Verbundenheit auf.

80’000 Rosen: Fairtrade-Aktion erstmals abgesagt

80’000 Rosen: Fairtrade-Aktion erstmals abgesagt

Erstmals innerhalb ihres 17-jährigen Bestehens fällt die Fairtrade-Rosenaktion vom kommenden Samstag aus. 80’000 Rosen von Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein sollen nun anders verteilt werden.

Pro Senectute startet Telefonkette für ältere Menschen

Pro Senectute startet Telefonkette für ältere Menschen

Zu den Risikogruppen des Coronavirus gehören ältere Menschen, die sich zum eigenen Schutz zunehmend ins Private zurückziehen müssen, schreibt Pro Senectute. Eine Telefonkette soll gegen die soziale Isolation helfen.