Ausbildung
Ihre Arbeit in und mit der Diakonie Schweiz.
Das können Sie in der Diakonie Schweiz tun.
Was macht eine Sozialdiakonin/ein Sozialdiakon?

Sozialdiakone und Sozialdiakoninnen nehmen soziale und animatorische Aufgaben im Kontext der evangelisch-reformierten Kirche wahr. Sie gestalten vielfältige Angebote und sind in der Beratung und Begleitung tätig.

Ausführliche Berufsbeschreibung

Wo kann ich als Sozialdiakonin/als Sozialdiakon arbeiten?

Sozialdiakone arbeiten vor allem für Kirchgemeinden, sozialdiakonische oder psychosoziale Einrichtungen. Sie sind z. B. in Fach- und Beratungsstellen, Kinder- und Altersheimen, Spitälern und Flüchtlingsunterkünften tätig. Die Anstellungsbedingungen richten sich in der Regel nach den kantonalkirchlichen Richtlinien.

Die Arbeitszeiten können unregelmässig sein. Sozialdiakoninnen leisten auch Abend- und Wochenendeinsätze. Sie werden mit elementaren menschlichen Fragen und Nöten konfrontiert. Dies erfordert eine gefestigte Persönlichkeit und hohe Belastbarkeit.

Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es?

Grundsätzlich wird eine doppelte Qualifikation verlangt: eidg. anerkannter sozialfachlicher HF- oder FH-Titel und ein kirchlich-theologisches Diplom.

Ausbildungsmöglichkeiten, Angebote von Ausbildungsstätten sowie notwendige Vorbildungen

Kann ich auch als „Quereinsteiger/in“ in der Sozialdiakonie arbeiten?

Interessentinnen und Interessenten mit den entsprechenden Voraussetzungen ein Gesuch für die ausserordentliche Zulassung als ‚Sozialdiakonin oder Sozialdiakon einreichen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der zuständigen Person der Mitgliedkirche. Am besten nehmen Sie bei Fragen mit unserem Sekretariat (Anja Scheuzger) Kontakt auf.

Liste der Kontaktpersonen

Gesuchsformular

Wo erhalte ich die Titelurkunde?

Die Titelurkunde wird Ihnen aufgrund einer ausgewiesenen Befähigung durch das Sekretariat der Konferenz Diakonie Schweiz ausgestellt. Bitte füllen Sie das Gesuch aus und senden dies an das Sekretariat der Konferenz.

Gesuch

Ausbildungsgänge und Institutionen

Sozialdiakone und Sozialdiakoninnen nehmen soziale und animatorische Aufgaben im Kontext der evangelisch-reformierten Kirche wahr. Sie gestalten vielfältige Angebote und sind in der Beratung und Begleitung

Sozialdiakone arbeiten vor allem für Kirchgemeinden, sozialdiakonische oder psychosoziale Einrichtungen. Sie sind z. B. in Fach- und Beratungsstellen, Kinder- und Altersheimen, Spitälern und Flüchtlingsunterkünften tätig. Die Anstellungsbedingungen richten sich in der Regel nach den kantonalkirchlichen Richtlinien.

Für die Ausbildung zur Sozialdiakonin / zum Sozialdiakon wird grundsätzlich eine doppelte Qualifikation verlangt: eidg. anerkannter sozialfachlicher HF- oder FH-Titel und ein kirchlich-theologisches Diplom. Es gelten hierfür die die Mindestanforderungen der Deutschschweiz. Diakonatskonferenz (DDK) vom 1. Januar 2008.

Die Konferenz Diakonie Schweiz ist zuständig für die Fortschreibung der Mindestanforderungen, sie vergibt zudem die Titelurkunde und prüft Gesuche zur ausserordentlichen Zulassung als Sozialdiakonin/Sozialdiakon.

Es bestehen zwei Möglichkeiten mit einer ordentlichen Ausbildung den Titel ‚Sozialdiako-nin/Sozialdiakon Konferenz Diakonie Schweiz‘ zu erlangen. Die zwei Möglichkeiten sind im nebenan verlinkten Dokument erläutert.

Die oben stehenden Fragen&Antworten enthalten weiterführende Informationen.

Bei Fragen wenden Sie sich jederzeit an unsere Geschäftsstelle (Anja Scheuzger).

Ausserordentliche Zulassung

Möglichkeiten für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger

Interessentinnen und Interessenten mit den entsprechenden Voraussetzungen können in Zusammenarbeit mit einer bezeichneten Kontaktperson der betreffenden Mitgliedkirche ein Gesuch für die ausserordentliche Zulassung als ‚Sozialdiakonin‘ oder ‚Sozialdiakon‘ einreichen.

Für eine Einreichung eines Gesuches müssen die Voraussetzungen eines der nachfolgenden vier Gesuchs-Typen erfüllt sein:

Typ A

Die interessierte Person verfügt über eine durch die Konferenz Diakonie Schweiz nicht anerkannte – dem sozialdiakonischen Auftrag aber nahestehende – Fachausbildung und eine qualifizierenden Berufspraxis im sozialen Bereich von mindestens 2 Jahren mit einem Minimalpensum von 40%.

Typ B

Die interessierte Person verfügt über eine Berufslehre oder Matura und zusätzliche Ausbildungsteile im sozial-fachlichen und/oder kirchlich-theologischen Bereich, zudem verfügt sie über eine qualifizierende Berufspraxis im sozialen Bereich von mindestens 3 Jahren mit einem Minimalpensum von 40% oder mindestens 2 Jahren mit einem Minimalpensum von 80%

Typ C

Die interessierte Person verfügt über einen eidgenössisch anerkannten Titel nach Berufsprüfung (BP) oder Höherer Fachprüfung (HFP) im Bereich Soziales.

Typ D

Die interessierte Person verfügt über eine sozial-fachliche Ausbildung mit einem staatlich anerkannten Titel HF oder FH (Höhere Fachschule oder Fachhochschule) und einer dem kirchlich-theologischen Modul inhaltlich nahestehende Zusatzausbildung.

Gefordert für die ausserordentliche Zulassung werden

  • 350 Unterrichtstunden im sozialwissenschaftlichen Bereich,
  • 350 Unterrichtstunden im kirchlich-theologischen Bereich sowie
  • 700 Unterrichtstunden im Bereich sozialdiakonisches Handeln.

Ausgewiesene vorherige Berufstätigkeiten, Erziehungsarbeit, freiwilliges Engagement sowie Behörden- und Gremientätigkeit werden in begrenztem Ausmass angerechnet.

Hinweis

Pädagogische und katechetische Ausbildungen werden nicht als soziale Fachausbildungen anerkannt, aber sozialwissenschaftliche, kirchlich-theologische und sozialdiakonische Ausbildungsanteile können angerechnet werden.

Es werden nur Kurse und Ausbildungslehrgänge ab 40 Unterrichtsstunden berücksichtigt.

Die Gesuche werden behandelt von der Überprüfungskommission (ÜK), die Teil der Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung ist.

Gesuche sind einzureichen an:

Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund
Konferenz Diakonie Schweiz
Anja Scheuzger
Sulgenauweg 26, 3001 Bern
anja.scheuzger@diakonie.ch

Weiterbildungsempfehlungen

Die folgenden Empfehlungen stammen aus der Beratungspraxis für das Handlungsfeld Diakonie. Die Angebote stehen Pfarrerinnen und Pfarrern, Sozialdiakoninnen und Sozialdiakonen offen, die eine Vertiefung im Bereich der Diakonie für ihren beruflichen Alltag suchen.

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Ganz einfach: Projektmaske unten herunterladen, ausfüllen und an info@diakonie.ch senden. 

Wir schauen uns das Projekt dann an und veröffentlichen es. Wenn wir noch Rückfragen haben, melden wir uns bei Ihnen.

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