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Thurgauer Kirchen loben Diakoniepreis für innovative soziale Projekte aus

Jan 8, 2019 | Aktuelles, Kommunikation

Drei Projekte für Bedürftige im Thurgau werden im kommenden Jahr mit insgesamt 10’000 Franken ausgezeichnet. Die beiden Landeskirchen wollen mit dem Prix Diakonie Lücken in der Versorgung Bedürftiger schliessen. Projektvorschläge können ab sofort eingereicht werden.

Im Rahmen ihres 150-jährigen Jubiläums lancieren die beiden Thurgauer Landeskirchen laut Medienmitteilung einen Diakoniepreis. Mit insgesamt 10’000 Franken sollen drei besonders unterstützenswerte Projekte der kirchlich motivierten Sozialarbeit ausgezeichnet werden. Der neu lancierte „Prix Diakonie“ solle etwas für Bedürftige schaffen, heisst es. Das Preisgeld wird durch die Thurgauer Kantonalbank gesponsert.

Der Preis solle die Kreativität und den Mut stärken, soziale Aufgaben mit innovativen Projekten anzugehen. Zudem solle das diakonische Engagement der Kirchegemeinden, Seelsorgeverbände und kirchennahen Institutionen einer breiteren Öffentlichkeit vermittelt werden. Bewertet werden neben dem sozialdiakonischen Engagement auch das Innovationspotenzial sowie die Nachhaltigkeit des Projektes.

Gleichzeitig sei der Preis „ein Aufruf zu neuen Ideen“, wird die Geschäftsleiterin von Caritas Turgau Judith Meier zitiert. Für Menschen an der Armutsgrenze sei diakonische Unterstützung wichtig. Es gebe bereits gute Angebote. Es sei jedoch in der Bevölkerung ein grosses Bedürfnis zu spüren, die Kirchen noch mehr zu öffnen. Schliesslich sei der Preis auch ein Dankeschön an die vielen Freiwilligen, so Diakon Matthias Dietz von der Evangelischen Landeskirche im Thurgau.

Meier und Dietz bilden das Vorbereitungsteam, das den «Prix Diakonie» später in die Hände einer Jury übergibt. Mitglieder sind die beiden Kirchenratspräsidenten der Landeskirchen Wilfried Bührer und Cyrill Bischof, aus Regierungsrat Jakob Stark, Grossratspräsident Turi Schallenberg, Nationalrat Christian Lohr, der Regionalverantwortlichen des Bistums, Margrith Mühlebach, sowie der SRF-Korrespondentin Henriette Engbersen.

Teilnehmen dürfen alle kirchlichen und kirchennahen Organisationen im Thurgau. Die Projekte können bis Ende September 2019 eingereicht werden. Die drei prämierten Projekte erhalten im Januar 2020 jeweils 3’333 Franken.

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