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Rotes Kreuz richtet Telefon-Helpcenter ein

Mrz 30, 2020 | Aktuelles, Aktuelles - Corona, Gesundheitliche Versorgung

Die App «Five up» hilft, Freiwillige und Personen, die Unterstützung suchen, einfach zusammenzubringen: Über 32’000 Personen haben sich letzte Woche bereits auf der Plattform registriert. Weil zahlreiche ältere Menschen, die zu Hause bleiben müssen, keinen Zugang zur App haben, haben Freiwillige beim SRK das Five-up-Telefon-Helpcenter eingerichtet. Personen, die Hilfe benötigen, können dort anrufen und werden mit der Five up-Community vor Ort koordiniert.

In der Corona-Krise zeige sich in der Schweizer Bevölkerung eine grosse Solidarität, so Rotes Kreuz und Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Freiwillige unterstützten Menschen aus Risikogruppen beim Einkaufen oder erwerbstätige Eltern bei der Kinderbetreuung. Die unzähligen Einsätze wollen dabei gut koordiniert sein, damit möglichst alle Unterstützung finden, die diese Hilfe auch benötigen, so die Mitteilung.

Die App «Five up» bringe helfende Hände zur richtigen Zeit an den richtigen Ort. Registrierte Personen könnten geschlossene Gruppen erstellen, um die Hilfe im nahen Umfeld oder im Quartier leichter zu koordinieren. Gleichzeitig könnten auch Inserate aufgeschaltet werden, die für alle Nutzerinnen und Nutzer sichtbar und nach dem eigenen Wohnort gefiltert werden können. Im Gegensatz zu Gruppen auf WhatsApp oder Facebook sehe man bei «Five up» direkt, wo es noch Hilfe brauche und wo sich bereits Personen gemeldet hätten. Mit «Five up» gelange Hilfe schneller zu den Menschen, die sie brauchen.

Seit ältere Menschen das Haus nicht mehr verlassen sollten, meldeten sich in den ersten Tagen vor allem Freiwillige auf der Plattform an, die ihre Unterstützung anboten, heisst es. Nun wachse aber auch der Anteil jener, die Hilfe suchen, kontinuierlich an. Mit gezielten Massnahmen würden Brücken geschlagen, um auch ältere Personen ohne Smartphone Zugang zur Plattform zu ermöglichen. Lokale Gruppen böten beispielsweise für ältere Personen eine Telefonnummer an, über die Hilfesuchende ihre Anfrage stellen könnten. Lokale Koordinatoren stellten die Anfrage danach auf «Five up» und vermittelten Hilfe.

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