Magazin

“Wir dürfen trotz weniger Suizide nicht blauäugig sein”

Am 10. September ist Welttag der Suizidprävention. Jeder Mensch, der sich das Leben nimmt, ist einer zu viel. Experte Jörg Weisshaupt spricht über Präventionsmöglichkeiten und die Notwendigkeit der Betreuung von Hinterbliebenen.

Mehr Armut in der reichen Schweiz

Mehr Armut in der reichen Schweiz

Seit Jahren steigt die Armut in der Schweiz. Alleinlebende, Alleinerziehende und Menschen mit geringer Bildung sind am stärksten von ihr bedroht. Eine nationale Armutsstrategie fehlt. Und: Das Armutsrisiko bleibt weiblich.

Fast alle wollen Anrecht auf gute Betreuung im Alter

Fast alle wollen Anrecht auf gute Betreuung im Alter

Fast alle wollen im Alter gut betreut werden. Männer gehen eher davon aus, dass dies die Partnerin übernimmt. Fast niemand möchte die Privatwirtschaft, fast alle den Staat. Wie geht das zusammen und wer soll’s bezahlen? Die Paul Schiller Stiftung stellt sich den Fragen.

Sozialdiakonie in der Schweiz

Sozialdiakonie in der Schweiz

Das Berufsbild der Sozialdiakonie in der Schweiz hat sich deutlich entwickelt, die Anstellungsbedingungen kommen dem aber nicht nach. Zudem besteht Nachwuchsmangel. Insgesamt ist die Situation des Diakonats sehr divergent, lautet das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter 17 Deutschschweizer Kantonalkirchen.

Zivilgesellschaft in Europa unter Druck

Zivilgesellschaft in Europa unter Druck

Nur 4 Prozent aller Menschen geniessen uneingeschränkte Meinungsfreiheit. Auch in europäischen Ländern wie Österreich und Italien hat sich die Lage verschlechtert. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle Atlas der Zivilgesellschaft. Die Lage ist ernst und die Einschränkungen Zeichen einer Krise der Demokratie, mahnt Brot für die Welt.

Digitalisierung und Freiwilligenarbeit

Digitalisierung und Freiwilligenarbeit

Braucht es vermittelnde Organisationen für Freiwilligeneinsätze in Zeiten der digitalisierten Vernetzung noch? Ende November haben Fachleute an der Jahrestagung des Netzwerks «freiwillig. engagiert» in Bern diskutiert, was Digitalisierung für Organisationen, die auf Freiwilligenarbeit angewiesen sind, bedeutet und wie nutzbringend damit umgegangen werden kann.

Wie altern wir künftig in Würde?

Wie altern wir künftig in Würde?

Eine Kultur des gegenseitigen Vertrauens soll die Betreuungslücke gerade in der Altersarbeit schliessen. Über Standes- und Gärtchendenken hinweg. Eine Herausforderung, die freiwilliges Umdenken und gesetzliche Anreize braucht. Und vor allem: Freiwillige. Beobachtungen zu aktuellen Initiativen für ein Altern in Würde.

Ist das Internet schuld am Freiwilligensterben?

Ist das Internet schuld am Freiwilligensterben?

Das Internet hält junge Menschen davon ab, sich in Vereinen freiwillig zu betätigen. Ältere Menschen jedoch mobilisiert es genau dazu. Warum das Netz Konkurrenz und Brücke zugleich ist, haben Forscher jetzt herausgefunden. Vereine müssen sich der digitalen Revolution stellen, lautet die Konsequenz.

Generationentandem: Raus aus der eigenen Filterblase

Generationentandem: Raus aus der eigenen Filterblase

Ab und zu aus der eigenen Filterblase herauskommen und andere Meinungen hören: das ist wichtig für das Miteinander der Generationen. Für einen Dialog auf Augenhöhe engagiert sich seit 2012 „und – das Generationentandem“ – mit beachtlichem Erfolg. Nun soll der Ehrenamtsbetrieb einen Schritt professionalisiert werden.

Von der Revolution im Care-System

Von der Revolution im Care-System

Der Mensch emanzipiert sich vom Betreuungssystem, prognostiziert das Gottlieb Duttweiler Institut in einer aktuellen Untersuchung. Das werde die Care-Branchen revolutionieren. Ob diese Revolution nicht schon längst eingesetzt hat und wer tatsächlich vom Wandel profitiert, fragen andere. Betrachtungen zu einer Studie.

Leitfaden zur Freiwilligenarbeit für reformierte Kirchgemeinden: “Freiwilligenarbeit macht glücklich”

Leitfaden zur Freiwilligenarbeit für reformierte Kirchgemeinden: “Freiwilligenarbeit macht glücklich”

Freiwillige ermöglichen der Schweiz eine vielfältige Vereinslandschaft und ein starkes soziales Engagement. Rund 200’000 oder rund sechs Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sind in Kirche und Diakonie aktiv. Bei der Organisation dieser Freiwilligenarbeit stellen sich viele Fragen. Der jüngst überarbeitete “Leitfaden zur Freiwilligenarbeit für reformierte Kirchgemeinden” gibt Orientierung.

Werte. Warum es sie gibt, wenn wir sie brauchen

Werte. Warum es sie gibt, wenn wir sie brauchen

Werte sind Überlebenskünstler durch Zeiten und Kulturen hindurch. Gerade ihre Flexibilität und die Weite der Interpretationen machen sie zu einer herausfordernden, kritischen Kommunikationshilfe für die Diakonie in pluralistisch geprägten Zeiten. Ein Beitrag von Dörte Gebhard aus dem Jahrbuch Diakonie Schweiz 2018.

Junge Pflegende stehen vor vielen Hindernissen

Junge Pflegende stehen vor vielen Hindernissen

Wenn ein Elternteil oder Verwandter krank wird, können Kinder eine fürsorgliche Rolle übernehmen. Die ersten Zahlen der Schweiz zeigen, dass fast 8% der Kinder im Alter zwischen 10 und 15 Jahren junge Pflegende sind – weit mehr als bisher angenommen.

Gespräche, Gespräche, Gespräche

Gespräche, Gespräche, Gespräche

Flüchtlinge unterstützen möchten viele Freiwillige und Angestellte von Kirchgemeinden. Doch wie ist den Zugewanderten geholfen? Und wie gelingt ein Projekt? Ein Paradebeispiel aus dem Kanton Neuenburg zeigt: Ein Erfolgsfaktor ist Anpassungsfähigkeit.

Andere bedrohen mein Selbst und ermöglichen es

Andere bedrohen mein Selbst und ermöglichen es

Jeder Mensch lebt mit sich und mit anderen. Wer kein Einsiedler ist, wird dabei Rücksicht nehmen müssen und kann nicht immer komplett selbst bestimmen, wo es langgeht. Welche Konflikte dies mit sich bringt und warum die Selbstbestimmung trotzdem Ausgangspunkt und Ziel professioneller Sozialer Arbeit ist, war Thema einer Tagung am TDS Aarau.

Mit Kalorien Leben retten?

Mit Kalorien Leben retten?

Spenden, ohne dafür Geld auszugeben – das Konzept ist nicht neu, setzt aber zumeist den eigenen Verzicht voraus. Wie mit weniger Kalorien der Hunger in der Welt besiegt werden kann, erzählt der Waadtländer Arzt und Pfarrer Marc Subilia.

Betreuungsarbeit hat heute noch keinen Stellenwert

Betreuungsarbeit hat heute noch keinen Stellenwert

Das Anrecht auf Betreuung im Alter soll gesetzlich verankert werden, fordert die Paul Schiller Stiftung. Eine am 14. März 2018 vorgestellte Studie zeigt dabei Handlungsbedarf in der Gesundheits- und Sozialpolitik auf. Professionelle Betreuungsarbeit braucht demnach eine Aufwertung, die informelle mehr Anerkennung. Welche Rolle kann hier der sozialdiakonischen Arbeit der Kirchen zukommen?

Wenn Nachbarn Nachbarn helfen

Wenn Nachbarn Nachbarn helfen

Eine Studie der Uni Zürich möchte herausfinden, inwieweit die Nachbarschaft älteren Menschen als Ressource dienen kann, ihren Alltag zu bewältigen. Aus den Daten sollen später Empfehlungen für eine nachhaltige Nachbarschaftshilfe entwickelt werden. Diakonische Angebote leisten hierbei schon jetzt einen wertvollen Beitrag.

Ein Online-Tool verspricht mehr Work-Life-Balance

Ein Online-Tool verspricht mehr Work-Life-Balance

Das Arbeits- und Privatleben unter einen Hut zu bekommen, ist zuweilen eine sportliche Angelegenheit. Viele Faktoren spielen hier mit. Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften St.Gallen hat dafür ein Online-Instrument entwickelt. „Mit dem Vereinbarkeitssimulator zur Work-Life-Balance“, heisst es da.

Auswirkungen der Heimerziehung auf den Lebenslauf

Auswirkungen der Heimerziehung auf den Lebenslauf

Die Erforschung der langfristigen Auswirkungen der Heimerziehung auf das spätere Leben bringt wichtige und manchmal unerwartete Erkenntnisse. Diese deuten auf ein komplexes Wechselspiel zwischen Widerstandsfähigkeit und Verletzbarkeit hin. Ein Beitrag von Thomas Gabriel, zuerst erschienen im Online-Magazin bold.expert.

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