Magazin

«Niemanden zur Einsamkeit zwingen»

Ein neues Positionspapier fordert die Politik auf, bei Pandemiemassnahmen die Perspektive derjenigen einzunehmen, die am stärksten betroffen sind. Zum Beispiel Bewohnerinnen und Bewohner von Institutionen der Langzeitpflege.

Corona und die Bildungskrise

Corona und die Bildungskrise

Für mehr als 168 Millionen Kinder weltweit sind seit fast einem Jahr ihre Schulen geschlossen. Eines von sieben Kindern hat mehr als drei Viertel des Unterrichts verpasst. Neue UNICEF-Zahlen zur Auswirkung der Corona-Pandemie.

Ist Suizidbeihilfe Aufgabe der Diakonie?

Ist Suizidbeihilfe Aufgabe der Diakonie?

Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat das seit 2015 bestehende Verbot geschäftsmässiger Suizidassistenz für verfassungswidrig erklärt. Der Gesetzgeber muss nun festlegen, unter welchen Voraussetzungen diese Suizidassistenz ermöglicht wird. Eine grosse Herausforderung für die Diakonie, wie die aktuelle Debatte zeigt. Einblicke in Deutschland und ein Vergleich mit der Schweiz.

Auch so wirkt Corona auf die Menschen ein

Auch so wirkt Corona auf die Menschen ein

Corona macht uns weltweit zu schaffen. Doch neben den rein körperlichen Auswirkungen einer Infektion sind weitreichende Umwälzungen im Gange. Kinder leiden am meisten unter den psychischen Auswirkungen, die Kinderarbeit wächst, genauso wie die häusliche Gewalt an Frauen. Ein Überblick zum Schluss eines herausfordernden Jahres.

Karibu: Für mehr Chancengleichheit im Bildungswesen

Karibu: Für mehr Chancengleichheit im Bildungswesen

Deutsch lernen, stricken und nähen, Weiterbildungsangebote besuchen und mit Schweizerinnen und Schweizern austauschen. Mit diesem Programm ist Karibu seit 1995 aktiv. Der gemeinnützige Verein in der Berner Gemeinde Zollikofen hat sich die Qualifizierung von Migrantinnen für die Kinderbetreuung zur Aufgabe gemacht.

Armut ist kein persönliches Versagen

Armut ist kein persönliches Versagen

Kinderarmut in der Schweiz ist ein Thema, über das kaum jemand spricht. Und doch sind 144’000 Kinder von Armut betroffen und 291’000 sind von Armut bedroht. Diese Kinder wachsen in einem Haushalt auf, in dem Mangel zum Alltag gehört. Das verschlechtert die sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Chancen.

Politischer Handlungsbedarf für altersgerechte Quartiere

Politischer Handlungsbedarf für altersgerechte Quartiere

Wohnen, öffentlicher Verkehr und Mobilität: hier besteht politischer Bedarf für altersgerechte Quartiere und eine zukunftsorientierte Alterspolitik der Schweizer Gemeinden. Eine aktuelle Studie betont die Notwendigkeit von bezahlbarem, altersgerechtem Wohnraum und altersfreundliche Infrastrukturen.

Chancenfelder einer profilierten Diakonie

Chancenfelder einer profilierten Diakonie

Was macht Soziale Arbeit in der Kirche aus und wie kann sie in der Zukunft erfolgreich sein? Vier Gedanken für eine profilierte, nicht konfessionsgebundene Diakonie von Urs Frey, bis vor Kurzem Studienleiter und Dozent an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Investieren statt spenden – neue Unterstützungsformen in der Diakonie

Investieren statt spenden – neue Unterstützungsformen in der Diakonie

Spenden und investieren folgen verschiedenen Grundgedanken. Während Spenden Wohltätigkeitsakte sind und nicht zurückbezahlt werden müssen, erfolgen Investitionen marktbasiert und unterliegen einer Rückzahlungspflicht. Auf den ersten Blick scheinen diese Welten unvereinbar. Bei genauerer Betrachtung ergeben sich jedoch interessante Synergien. Ein Beitrag von Marc Baumann.

Mehr Armut in der reichen Schweiz

Mehr Armut in der reichen Schweiz

Seit Jahren steigt die Armut in der Schweiz. Alleinlebende, Alleinerziehende und Menschen mit geringer Bildung sind am stärksten von ihr bedroht. Eine nationale Armutsstrategie fehlt. Und: Das Armutsrisiko bleibt weiblich.

Fast alle wollen Anrecht auf gute Betreuung im Alter

Fast alle wollen Anrecht auf gute Betreuung im Alter

Fast alle wollen im Alter gut betreut werden. Männer gehen eher davon aus, dass dies die Partnerin übernimmt. Fast niemand möchte die Privatwirtschaft, fast alle den Staat. Wie geht das zusammen und wer soll’s bezahlen? Die Paul Schiller Stiftung stellt sich den Fragen.

Sozialdiakonie in der Schweiz

Sozialdiakonie in der Schweiz

Das Berufsbild der Sozialdiakonie in der Schweiz hat sich deutlich entwickelt, die Anstellungsbedingungen kommen dem aber nicht nach. Zudem besteht Nachwuchsmangel. Insgesamt ist die Situation des Diakonats sehr divergent, lautet das Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter 17 Deutschschweizer Kantonalkirchen.

Zivilgesellschaft in Europa unter Druck

Zivilgesellschaft in Europa unter Druck

Nur 4 Prozent aller Menschen geniessen uneingeschränkte Meinungsfreiheit. Auch in europäischen Ländern wie Österreich und Italien hat sich die Lage verschlechtert. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle Atlas der Zivilgesellschaft. Die Lage ist ernst und die Einschränkungen Zeichen einer Krise der Demokratie, mahnt Brot für die Welt.

Digitalisierung und Freiwilligenarbeit

Digitalisierung und Freiwilligenarbeit

Braucht es vermittelnde Organisationen für Freiwilligeneinsätze in Zeiten der digitalisierten Vernetzung noch? Ende November haben Fachleute an der Jahrestagung des Netzwerks «freiwillig. engagiert» in Bern diskutiert, was Digitalisierung für Organisationen, die auf Freiwilligenarbeit angewiesen sind, bedeutet und wie nutzbringend damit umgegangen werden kann.

Wie altern wir künftig in Würde?

Wie altern wir künftig in Würde?

Eine Kultur des gegenseitigen Vertrauens soll die Betreuungslücke gerade in der Altersarbeit schliessen. Über Standes- und Gärtchendenken hinweg. Eine Herausforderung, die freiwilliges Umdenken und gesetzliche Anreize braucht. Und vor allem: Freiwillige. Beobachtungen zu aktuellen Initiativen für ein Altern in Würde.

Ist das Internet schuld am Freiwilligensterben?

Ist das Internet schuld am Freiwilligensterben?

Das Internet hält junge Menschen davon ab, sich in Vereinen freiwillig zu betätigen. Ältere Menschen jedoch mobilisiert es genau dazu. Warum das Netz Konkurrenz und Brücke zugleich ist, haben Forscher jetzt herausgefunden. Vereine müssen sich der digitalen Revolution stellen, lautet die Konsequenz.

Generationentandem: Raus aus der eigenen Filterblase

Generationentandem: Raus aus der eigenen Filterblase

Ab und zu aus der eigenen Filterblase herauskommen und andere Meinungen hören: das ist wichtig für das Miteinander der Generationen. Für einen Dialog auf Augenhöhe engagiert sich seit 2012 „und – das Generationentandem“ – mit beachtlichem Erfolg. Nun soll der Ehrenamtsbetrieb einen Schritt professionalisiert werden.

Von der Revolution im Care-System

Von der Revolution im Care-System

Der Mensch emanzipiert sich vom Betreuungssystem, prognostiziert das Gottlieb Duttweiler Institut in einer aktuellen Untersuchung. Das werde die Care-Branchen revolutionieren. Ob diese Revolution nicht schon längst eingesetzt hat und wer tatsächlich vom Wandel profitiert, fragen andere. Betrachtungen zu einer Studie.

Leitfaden zur Freiwilligenarbeit für reformierte Kirchgemeinden: “Freiwilligenarbeit macht glücklich”

Leitfaden zur Freiwilligenarbeit für reformierte Kirchgemeinden: “Freiwilligenarbeit macht glücklich”

Freiwillige ermöglichen der Schweiz eine vielfältige Vereinslandschaft und ein starkes soziales Engagement. Rund 200’000 oder rund sechs Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sind in Kirche und Diakonie aktiv. Bei der Organisation dieser Freiwilligenarbeit stellen sich viele Fragen. Der jüngst überarbeitete “Leitfaden zur Freiwilligenarbeit für reformierte Kirchgemeinden” gibt Orientierung.

Werte. Warum es sie gibt, wenn wir sie brauchen

Werte. Warum es sie gibt, wenn wir sie brauchen

Werte sind Überlebenskünstler durch Zeiten und Kulturen hindurch. Gerade ihre Flexibilität und die Weite der Interpretationen machen sie zu einer herausfordernden, kritischen Kommunikationshilfe für die Diakonie in pluralistisch geprägten Zeiten. Ein Beitrag von Dörte Gebhard aus dem Jahrbuch Diakonie Schweiz 2018.

Junge Pflegende stehen vor vielen Hindernissen

Junge Pflegende stehen vor vielen Hindernissen

Wenn ein Elternteil oder Verwandter krank wird, können Kinder eine fürsorgliche Rolle übernehmen. Die ersten Zahlen der Schweiz zeigen, dass fast 8% der Kinder im Alter zwischen 10 und 15 Jahren junge Pflegende sind – weit mehr als bisher angenommen.

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