Magazin
Debatten, Diskussionen und Denkanstösse.
Das wird gesagt in der Diakonie Schweiz.

Warum wir mit widersprüchlichen Fakten leben lernen sollten

Unsicherheit gehört zum Leben, Experten sind nicht im Besitz der absoluten Wahrheit und die Gesellschaft muss nicht belehrt werden. Das schreibt Nic Ulmi in seinem Plädoyer für eine reife Beziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Ein Beitrag aus dem Schweizer Foschungsmagazin „horizonte“.

Revue

Junge Pflegende stehen vor vielen Hindernissen

Junge Pflegende stehen vor vielen Hindernissen

Wenn ein Elternteil oder Verwandter krank wird, können Kinder eine fürsorgliche Rolle übernehmen. Die ersten Zahlen der Schweiz zeigen, dass fast 8% der Kinder im Alter zwischen 10 und 15 Jahren junge Pflegende sind – weit mehr als bisher angenommen.

Andere bedrohen mein Selbst und ermöglichen es

Andere bedrohen mein Selbst und ermöglichen es

Jeder Mensch lebt mit sich und mit anderen. Wer kein Einsiedler ist, wird dabei Rücksicht nehmen müssen und kann nicht immer komplett selbst bestimmen, wo es langgeht. Welche Konflikte dies mit sich bringt und warum die Selbstbestimmung trotzdem Ausgangspunkt und Ziel professioneller Sozialer Arbeit ist, war Thema einer Tagung am TDS Aarau.

Mit Kalorien Leben retten?

Mit Kalorien Leben retten?

Spenden, ohne dafür Geld auszugeben – das Konzept ist nicht neu, setzt aber zumeist den eigenen Verzicht voraus. Wie mit weniger Kalorien der Hunger in der Welt besiegt werden kann, erzählt der Waadtländer Arzt und Pfarrer Marc Subilia.

Betreuungsarbeit hat heute noch keinen Stellenwert

Betreuungsarbeit hat heute noch keinen Stellenwert

Das Anrecht auf Betreuung im Alter soll gesetzlich verankert werden, fordert die Paul Schiller Stiftung. Eine am 14. März 2018 vorgestellte Studie zeigt dabei Handlungsbedarf in der Gesundheits- und Sozialpolitik auf. Professionelle Betreuungsarbeit braucht demnach eine Aufwertung, die informelle mehr Anerkennung. Welche Rolle kann hier der sozialdiakonischen Arbeit der Kirchen zukommen?

Wenn Nachbarn Nachbarn helfen

Wenn Nachbarn Nachbarn helfen

Eine Studie der Uni Zürich möchte herausfinden, inwieweit die Nachbarschaft älteren Menschen als Ressource dienen kann, ihren Alltag zu bewältigen. Aus den Daten sollen später Empfehlungen für eine nachhaltige Nachbarschaftshilfe entwickelt werden. Diakonische Angebote leisten hierbei schon jetzt einen wertvollen Beitrag.

Ein Online-Tool verspricht mehr Work-Life-Balance

Ein Online-Tool verspricht mehr Work-Life-Balance

Das Arbeits- und Privatleben unter einen Hut zu bekommen, ist zuweilen eine sportliche Angelegenheit. Viele Faktoren spielen hier mit. Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften St.Gallen hat dafür ein Online-Instrument entwickelt. „Mit dem Vereinbarkeitssimulator zur Work-Life-Balance“, heisst es da.

„Wir sollten uns von fixen Vorstellungen und Bildern lösen, was den Sterbeprozess angeht“

„Wir sollten uns von fixen Vorstellungen und Bildern lösen, was den Sterbeprozess angeht“

Der Theologe Prof. Dr. Markus Zimmermann von der Universität Freiburg präsidierte die Leitungsgruppe des Nationalforschungsprogramms NFP 67 zum Thema Lebensende. Im Interview mit diakonie.ch erläutert er zentrale Forschungsergebnisse zum Thema Spiritualität, Sedierung, Palliative Care und das Verhältnis der Schweizer Bevölkerung zu Heimen und Spitälern.

Auswirkungen der Heimerziehung auf den Lebenslauf

Auswirkungen der Heimerziehung auf den Lebenslauf

Die Erforschung der langfristigen Auswirkungen der Heimerziehung auf das spätere Leben bringt wichtige und manchmal unerwartete Erkenntnisse. Diese deuten auf ein komplexes Wechselspiel zwischen Widerstandsfähigkeit und Verletzbarkeit hin. Ein Beitrag von Thomas Gabriel, zuerst erschienen im Online-Magazin bold.expert.

Patientendaten – das neue Gold?

Patientendaten – das neue Gold?

ede medizinische Untersuchung wird ausgewertet. Patienten können diese Daten zu Forschungszwecken freigeben, bald vielleicht mit einem schweizweit einheitlichen Dokument. Die Daten sind hoch interessant – für die Forschung und die Industrie. Sind Patientendaten das neue Gold?

Wie Armut Denken, Handeln und Gesundheit beeinflusst

Wie Armut Denken, Handeln und Gesundheit beeinflusst

Armut bedeutet nicht nur finanzielle Einschränkung, sondern sie führt zu Stress, kurzfristigem Denken und macht anfällig für körperliche und seelische Krankheiten. Dies zeigte eine Studie der Universität Zürich und des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Was kann die Diakonie dagegen tun?

Flexibel, aber ausgebrannt?

Flexibel, aber ausgebrannt?

Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt und der Druck der ständigen Erreichbarkeit sind schlecht für die Gesundheit und das Familienleben. Gleichzeitig sind die Menschen dem technischen Fortschritt gegenüber aufgeschlossen. Ein Blick auf zwei aktuelle Studien.

«Soziale Zeitbombe»

«Soziale Zeitbombe»

Fachleute aus Sozialdiakonie und Sozialarbeit lehnen der Vorschlag der Berner Kantonsregierung, die Sozialhilfe um zehn Prozent zu kürzen, ab. Er verschärfe die sozialen Probleme, statt struktureller Armut etwas entgegenzusetzen.

Ohne Care geht gar nichts

Ohne Care geht gar nichts

Magazin Die grösstenteils von Frauen geleistete und meist unbezahlte Sorgearbeit gerät immer mehr unter Druck. Nur eine Aufwertung und Neuverteilung innerhalb der Gesellschaft kann hier Abhilfe schaffen. Wir alle brauchen Fürsorge, um gut aufwachsen, gut...

Urbane Diakonie

Urbane Diakonie

Einer der Forschungsschwerpunkte der Dozentur für Diakoniewissenschaft der Universität Bern ist die Diakonie als helfendes Handeln, wie sie sich kontextuell eingebunden in den Sozialraum Urbanität von Quartier und Stadtteil darstellt.

Zur Moral des Vergessens

Zur Moral des Vergessens

Demenz ist nicht die Abweichung von unserer Normalität, sondern eine eigene Normalität, zu der wir uns häufig unnormal verhalten. Von Frank Mathwig.

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