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CH: „Grosser Wandel“ aus der globalen Krise

Feb 14, 2018 | Aktuelles, Kommunikation

„Werde Teil des Wandels“ lautet das Motto der Ökumenischen Kampagne 2018, mit der Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein Wege aus aktuellen globalen Krisen rund um Klimaerwärmung, soziale Ungleichheit und politische Spannungen aufzeigen wollen.

Um Wege aus der Krise zu finden, braucht es einen gesellschaftlichen Wandel, betonen die Trägerorganisationen der Ökumenischen Kampagne in einer Medienmitteilung. Dieser könne „vielfältig und genussvoll“ sein.

„Unsere Welt war nie wohlhabender und gleichzeitig ungerechter als heute“, wird der Ökumenische Rat der Kirchen zitiert. So verdiene der Chef eines grossen Modekonzerns in vier Tagen so viel wie eine Näherin in Bangladesh in ihrem ganzen Leben. Bisherige Massnahmen gegen diese Ungerechtigkeit griffen nicht nachhaltig, da sie „auf Konsum statt auf Genügsamkeit, auf Konkurrenz statt Zusammenarbeit, auf Ausbeutung statt Respekt“ beruhten.

Die Ökumenische Kampagne fordere deshalb „den Wandel in Kopf, Herz und Hand von uns allen“, schreiben die Organisationen. Verschiedene bereits laufende Initiativen zeigten auf, dass es zahllose Möglichkeiten gebe, sich für ein System einzusetzen, das die Grenzen des Planeten respektiert.

Am 22. Februar findet in Bern dazu der „Tag des Wandels“ statt. An Podien und Workshops beteiligen sich unter anderem der ehemalige UNO-Beauftragten für das Recht auf Nahrung Olivier de Schutter, die Ordensfrau und Professorin für Philosophie und Wirtschaft Cécile Renouard und der Aktivist und Buchautor Satish Kumar.

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