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EKS: CO2-Gesetz wichtiger Schritt hin zu mehr Klimagerechtigkeit

Mai 4, 2021 | Aktuelles, Klimaschutz

Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS äussert sich in einem Papier zur Volksabstimmung vom 13. Juni. Dem CO2-Gesetz stimmt sie zu. Die Pestizid- und Trinkwasserinitiativen hingegen betrachtet sie kritisch.

Die in der Totalrevision des CO2-Gesetzes formulierten Massnahmen machten den eingeschlagenen Weg berechenbar und förderten die Konkurrenzfähigkeit zukunftsweisender Innovationen, so die EKS im jüngst veröffentlichten Papier “Zwischen Handeln und Gelassenheit”. Die vorhersehbaren Verschärfungen bestehender Regelungen wirkten in diesem Sinne.

Das Gesetz sei nicht in allen Teilen problemgerecht, so die EKS weiter. So bedeute Kompensation immer ein Freikaufen von nötigen Veränderungen. Dennoch sei das Gesetz ein wichtiger Schritt hin zu mehr Klimagerechtigkeit. Aus dieser Position ergebe sich jedoch auch ein Anspruch an das Umweltmanagement der Kirche.

Die Trinkwasser- und Pestizid-Initiativen gingen in die richtige Richtung. Sei seien jedoch auch mit sachlichen und handwerklichen Problemen behaftet, auch im Hinblick auf ihre indirekten Wirkungen.

Beide Initiativen seien schon dadurch polarisierend, dass sie in einem Bereich, in dem das Konsumentenverhalten eine grosse Rolle spiele, ausschliesslich bei der Produktion ansetzten.

Bereits in den 1980er Jahren gehörten die Kirchen zu den ersten Stimmen, die vor dem Klimawandel warnten, so die EKS zur Begründung ihres Engagements. Seither habe eine fachlich gut abgestützte Auseinandersetzung mit dieser Problematik stattgefunden, stets auch immer unter dem Gesichtspunkt des eigenen Verhaltens.

 

 

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