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Druck bei Betreuung benachteiligter Kinder steigt

Jan 17, 2020 | Aktuelles, Gesundheitliche Versorgung

Die Belastung von Menschen, die in der Betreuung benachteiligter Kinder tätig sind, hat sich in den letzten 20 Jahren nahezu verdoppelt, so eine Studie im Auftrag unter anderem der Diakonie Österreich.

Die Vernetzung durch digitale Medien, der gestiegene Druck in der Arbeitswelt oder heterogene Familienstrukturen beinflussten die Betreuungssituation negativ, wird die Studie in einer Meldung des Evangelischen Pressedienstes Österreich zitiert. Den grössten Einfluss auf die aktuelle Belastungssituation hätten die familiäre Strukturen und die darüber hinaus in die Betreuung der Kinder involvierten Personen.

Am stärksten angestiegen sei in den letzten 20 Jahren die Belastung durch Mangel an Zeit für die direkte Betreuung oder überhaupt fehlende Betreuungsangebote. Weiter seien die Kinder durch die Einbindung in neue digitale Welten Einflüssen ausgesetzt, die früher in Therapie und Betreuung kaum eine Rolle gespielt hätten.

Es brauche mehr Zeit mit den Kindern und einen Abbau von Bürokratie, so die Diakonie Österreich laut Meldung. Ihr Sozialexperte Martin Schenk hält demnach mehr Ressourcen rund um die Schule in Form von Schulassistenz, Sozialarbeit oder Elternarbeit für angeraten. Langfristig gehe es darum, Existenzchancen und Teilhabe zu sichern.

 

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