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D: Lilie: Populisten mit Sündenbock-Theorien nicht das Feld überlassen

Feb 20, 2018 | Aktuelles, Armut und Not

Die Diakonie setzt sich dafür ein, Menschen in existenzieller Not Gehör zu verschaffen und auch mit ihnen die Diskussion über soziale Gerechtigkeit zu führen, so der deutsche Diakonie-Präsident Ulrich Lilie anlässlich des Welttages für soziale Gerechtigkeit.

Viele Menschen in Deutschland sehen eine wachsende soziale Ungerechtigkeit, so der deutsche Diakonie-Präsident Ulrich Lilie. 61,7% der Deutschen meinen, dass es in Deutschland nicht gerecht zuginge. Dies habe eine repräsentative Umfrage der Diakonie im August 2017 ergeben, betonte Lilie anlässlich des Welttages für soziale Gerechtigkeit.

“Wir dürfen den Populisten, die mit Sündenbock-Theorien und plakativen Lösungen auf Wählerfang gehen, nicht das Feld überlassen”, wird Lilie in einer Mitteilung zitiert: “Wir wollen mit Betroffenen sachlich über ihre Probleme diskutieren und gemeinsam nach Lösungen suchen.”

Die derzeitgen gesellschaftlichen Herausforderungen förderten einen zunehmend härteren Existenzkampf, der mit Abstiegsängsten einhergehe.

Die Meinungsumfrage wurde im Rahmen der Kampagne “Unerhört!” durchgeführt. Von 2018 bis 2023 wirbt die Diakonie Deutschland damit für eine offene Gesellschaft. Die Kampagne solle “wachrütteln und gleichzeitig aufzeigen, dass die Diakonie zuhört, Lösungen bereithält und eintritt für eine offene und vielfältige Gesellschaft”.

Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, © Diakonie/Thomas Meyer.

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