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D: EKD veröffentlicht Impulspapier für nachhaltige Entwicklung

Sep 27, 2018 | Aktuelles, Wohlfahrtspflege

In gesellschaftlichen Zielkonflikten vermitteln und in der eigenen Praxis nachhaltiger werden: Die Evangelische Kirche in Deutschland verschreibt sich der Agenda 2030 als Herausforderung für die Kirchen. Handlungsbedarf wird in den Feldern Landwirtschaft, Abbau von Ungleichheiten, nachhaltiger Konsum und Klimaschutz festgestellt.

„Geliehen ist der Stern, auf dem wir leben“ lautet der Titel des soeben veröffentlichten Impulspapieres der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD. „Die Agenda für 2030 als Herausforderung für die Kirchen“ solle zur Umkehr mahnen, in gesellschaftlichen Zielkonflikten vermitteln und die eigene Praxis nachhaltiger und glaubwürdiger gestalten, so der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm gestern in Berlin.

Das Papier warnt, dass die Grenzen der Tragfähigkeit der Erde erreicht seien und dringend umgesteuert werden müsse, um sie für kommende Generationen zu erhalten. Die EKD orientiert sich an der 2015 von den UN beschlossenen Agenda 2030, die soziale Grundlagen für alle Menschen sichern und gleichzeitig die planetarischen Grenzen einhalten möchte.

Dies stelle eine Forderung an alle dar, das ihnen Mögliche „für eine gerechte, ökologisch verträgliche und zukunftsfähige Entwicklung beizutragen“, heisst es weiter. Handlungsbedarf wird sodann in den Feldern Landwirtschaft, Abbau von Ungleichheiten, nachhaltiger Konsum und Klimaschutz festgestellt. Die EKD empfiehlt unter anderem, aus der Kohleförderung sowie der Nutzung von Atomenergie auszusteigen und Flugreisen zu reduzieren. 

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