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Corona verdeutlicht Systemrelevanz familienergänzender Kinderbetreuung

Mai 25, 2020 | Aktuelles, Aktuelles - Corona, Familie und Partnerschaften

Der Arbeitnehmerverband Travail Suisse nimmt die vom Bundesrat geplante Unterstützung der familienergänzenden Kinderbetreuung laut Mitteilung befriedigt zur Kenntnis. Gleichzeitig brauche es jetzt einen nationalen Plan für eine mögliche zweite Ansteckungswelle.

Kinderkrippen, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, sollen unterstützt werden. Der Bund übernimmt dabei ein Drittel der Kosten, welche die Kantone an die Betreuungsinstitutionen überwiesen haben. Travail Suisse nehme befriedigt zur Kenntnis, dass der Bundesrat damit den Willen des Parlaments rasch umsetzen wolle. Gleichzeitig müsse nun auf sozialpartnerschaftlicher Ebene ein nationaler Plan erarbeitet werden mit dem Ziel, sich besser auf die Zukunft und eine mögliche zweite Ansteckungswelle vorzubereiten

Die Corona-Krise habe noch deutlicher gemacht, wie systemrelevant die familienergänzende Kinderbetreuung sei, so der Verband. Die finanzielle Unterstützung sei notwendig, um das unverzichtbare Angebot an familienergänzender Kinderbetreuung nicht zu gefährden.

Experten gingen davon aus, dass es zu einer zweiten Ansteckungswelle oder zu anderen schweren Gesundheitsrisiken kommen könnte, so die Mitteilung. Nicht zuletzt deshalb müsste die familienergänzende Kinderbetreuung Teil des Service public werden. Das Angebot müsse in der ganzen Schweiz sichergestellt und ausgebaut werden. Es sei fahrlässig, sich nur auf die Grosseltern zu verlassen, gehörten diese doch zu den durch solche Krisen besonders gefährdeten Personen. Auch müssten die Elternbeiträge massiv gesenkt werden.

 

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