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Corona: Bundesrat verlängert Massnahmen um eine Woche und beschliesst etappenweise Lockerung

Apr 9, 2020 | Aktuelles, Aktuelles - Corona, Gesundheitliche Versorgung

Die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus werden gut umgesetzt und zeigen Wirkung, so der Bundesrat in einer Medienmitteilung vom 8. April. Sie werden um eine Woche bis Sonntag, 26. April 2020, verlängert und noch im April schrittweise gelockert. Über die Etappen der Lockerung entscheidet der Bundesrat in seiner nächsten Sitzung vom 16. April.

Die COVID-19-Epidemie habe sich in der Schweiz stark ausgebreitet. Die Geschwindigkeit der Ausbreitung habe in den letzten Tagen allerdings deutlich abgenommen, so die Mitteilung. Die Massnahmen zur Bekämpfung des Virus würden gut umgesetzt und zeigten Wirkung.

Aufgrund dieser epidemiologischen Entwicklung und gestützt auf Empfehlungen der Wissenschaft, verlängert der Bundesrat die Massnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Epidemie um eine Woche bis am Sonntag, 26. April 2020. Noch vor Ende des Monats sollen die Massnahmen vorsichtig und schrittweise gelockert werden, heisst es.

Die Kriterien für die Lockerung seien zum einen die Anzahl der Neuinfektionen, der Spitaleinweisungen und der Todesfälle. Zum anderen sei entscheidend, wie gut die Massnahmen zum Abstandhalten und zur Hygiene eingehalten und grössere Ansammlungen von Menschen vermieden werden könnten. Über die Etappen der Lockerung wolle der Bundesrat an seiner nächsten Sitzung vom 16. April entscheiden.

Damit eine Lockerung erfolgreich umgesetzt werden könne, müssten verschiedene Voraussetzungen gegeben sein. Das Vorgehen müsse im Inland und mit dem Ausland koordiniert sein, Wirtschaft und Wissenschaft müssten einbezogen werden. Zudem seien genügend personelle und materielle Ressourcen für das Testen sowie für die Nachverfolgung von Kontakten nötig. Der Bundesrat werde die Lockerung der Massnahmen eng begleiten, um sofort reagieren zu können.

Ziel des Bundesrats bleibe, die Bevölkerung, insbesondere vulnerable Personen, zu schützen, die weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern und das Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu bewahren. Die Versorgung der Schweiz solle gesichert und die Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft minimiert werden.

 

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