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CH: Wie Sozialdienste ihre Klienten nachhaltig integrieren können

Mai 8, 2018 | Aktuelles, Arbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung

Eine Studie der Berner Fachhochschule hat zehn Einflussgrössen gefunden, mit denen Sozialdienste ihren Klientinnen und Klienten nachhaltig helfen können.

Wie es Sozialdiensten gelingen kann, dass ihre Klientinnen und Klienten auf Dauer nicht mehr auf Sozialhilfe angewiesen sind und bleiben, hat laut eigenen Angaben eine Studie des Zentrums Soziale Sicherheit der Berner Fachhochschule BFS untersucht. Ein „beträchtlicher Teil“ der Personen, die nach einer gewissen Zeit des Sozialhilfebezuges wieder selbständig werden, verbleibe „in schwierigen Verhältnissen und fällt rasch in wirtschaftliche Abhängigkeit vom Staat zurück“, so die BFS.

Das von der Gebert Ruf Stiftung geförderte Forschungsprojekt hat sich dabei auf die Sozialdienste als Organisation konzentriert. Die Studie geht davon aus, dass auf der Mesoebene, also der Organisationsebene zwischen Gesellschaft und Individuum, „ein Bündel von Einflussfaktoren“ eine nachhaltige Ablösung von der Sozialhilfe begünstigt. Dazu zählten die optimale Vernetzung des Sozialdienstes mit dem wirtschaftlichen Umfeld, seine auf Wirkung ausgerichteten Strukturen und Prozesse und „ein gelingendes Arbeitsbündnis zwischen Sozialarbeitenden und Sozialhilfebeziehenden“.

Die Ziel- und Handlungsplanung habe sich als „interessanter Einflussfaktor“ erwiesen, schreiben die Forscherinnen und Forscher in einem Blogbeitrag der BFS. Diese erforderten besondere Umsicht im Unterstützungsprozess. Besonders das Indentifizieren und Festlegen von individuellen Zielen für Sozialhilfebeziehende sei relevant.

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