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CH: Schweizer Familien „gefangen im traditionellen Modell“

Mai 29, 2018 | Aktuelles, Familie und Partnerschaften

Schweizer Familien leben ein traditionelles Modell: der Vater ist in erster Linie für Erwerbsarbeit zuständig, die Mutter für die Haus- und Familienarbeit. Das schreibt die Berner Fachhochschule im Anschluss an ein Kolloquium zum Thema.

40% der Paarhaushalte mit kleinen Kindern betrachten eine gleichwertige Teilung der Haus- und Erwerbsarbeit mit einer Teilzeitanstellung beider Partner als ideal. Nur gerade 9% der Befragten leben ein solches Modell. Das schreibt die Berner Fachhochschule BFH. Drei Viertel aller Familien leben das traditionelle Modell: Der Vater ist in erster Linie für die Erwerbsarbeit zuständig, die Mutter für Haus und Familie. Gehen die Mütter arbeiten, dann meist mit einem geringen Pensum.

Die Gründe für die „Gefangenheit im traditionellen Familienmodell“ sähen die Teilnehmenden eines Kolloquiums zum Thema bei den institutionellen, steuerlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz, „die geschlechtsspezifische Rollenerwartungen zementieren“ und das „modifizierte Ernährermodell“ mit je einer Vollzeitstelle und einer Teilzeitstelle finanziell bevorzugten.

In der Schweiz seien „keine grossen politischen Würfe“ zu erwarten, die eine ausgewogene Aufteilung begünstigten, prognostiziert die BFH.

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