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CH: Nationale Konferenz gegen Armut mit Bundespräsident Alain Berset

Aug 9, 2018 | Aktuelles, Armut und Not

Am 7. September findet die Nationale Konferenz gegen Armut in Bern statt. Die Programmpartner ziehen Bilanz des Nationalen Programms gegen Armut 2014-2018. Unter Beteiligung von Bundespräsident Alain Berset werden Handlungsbedarf und Zusammenarbeit zum Thema bis 2024 diskutiert.

Bund, Kantone, Städte und Gemeinden sowie Nichtregierungsorganisationen haben von 2014 bis 2018 das Nationale Programm gegen Armut umgesetzt. Damit wurden laut Mitteilung de Bundesamtes für Sozialversicherungen neue Grundlagen für die Armutsprävention erarbeitet, Beispiele guter Praxis identifiziert und zur Vernetzung der verantwortlichen Akteure beigetragen.

Im Rahmen der Nationalen Konferenz gegen Armut 2018 ziehen die Programmpartner nun Bilanz über die Ergebnisse der vergangenen Jahre und diskutieren den Handlungsbedarf und die weitere Zusammenarbeit in Prävention wie Bekämpfung von Armut in den nächsten Jahren bis 2024.

Zur Bilanz zum Abschluss des Nationalen Programms sprechen Bundespräsident Alain Berset und Pierre-Yves Maillard, Regierungsrat Kanton Waadt und Vorstandsmitglied Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren. Am Nachmittag finden verschiedene Workshops zum Handlungsbedarf und zu aktuellen Schwerpunkten der Armutsprävention statt.

Die Konferenz findet statt am Freitag, dem 7. September 2018, von 9.15 bis 17.00 Uhr in der Fabrikhalle 12 in Bern. Sie richtet sich an politische Vertreterinnen und Vertreter, Fachpersonen und Verantwortliche aus den verschiedenen Bereichen der Armutsprävention.

Das Nationale Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut will laut eigenen Aussagen die Wirkung der bestehenden Präventions- und Bekämpfungsmassnahmen verstärken und dazu beitragen, dass die Massnahmen besser koordiniert sind. Es dient dem Austausch unter Fachpersonen und stellt Informationen bereit zu Themen wie der frühen Förderung bis zum Übergang in den Beruf aber auch zum Berufsabschluss oder Berufswechsel im Erwachsenenalter, zur sozialen und beruflichen Integration, zum Wohnen, zur Familienarmut und zum Monitoring. Das Nationale Programm gegen Armut ist auf fünf Jahre befristet (2014-2018) und wird getragen von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden sowie Organisationen der Zivilgesellschaft.

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