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CH: Gleichstellungsbüro gewinnt Public Service Award der UNO

Mai 31, 2018 | Aktuelles, Gender- und Gleichstellungsfragen

Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG hat den United Nations Public Service Award 2018 für ihr Engagement für Lohngleichheit gewonnen.

Die Initiative „Switzerland Advancing Gender Equal Pay SAGE“ des EBG erreichte laut eigener Medienmiteilung in der Kategorie zur Förderung der Gleichstellung zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele den ersten Rang.  Die Initiative des Gleichstellungsbüros besteht aus einem Selbsttest-Tool und einer Charta für Lohngleichheit im öffentlichen Sektor.

Dank der Initiative führe eine zunehmende Anzahl Unternehmen Lohngleichheitsanalysen durch, so das EBG. Bis heute hätten zudem neben dem Bund mehr als die Hälfte aller Kantone und „alle grossen Gemeinden“ die Charta unterzeichnet. Dies sende „ein Zeichen an alle Arbeitgebenden in der Schweiz aus“, betont das Gleichstellungsbüro.

Der Grundsatz der Lohngleichheit für Frau und Mann ist seit 1981 in der Bundesverfassung verankert und seit 1996 im Gleichstellungsgesetz konkretisiert. Der Bundesrat möchte in diesem Zusammenhang das Gleichstellungsgesetz reformieren und Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden zu einer Lohnanalyse verpflichten. Die Vorlage wird jedoch derzeit in den Kammern kontrovers diskutiert und abgemildert, sodass zum Beispiel der Arbeitnehmendenverband Travail.Suisse davon spricht, dass es sich „vom Papiertiger zur harmlosen Hauskatze“ gewandelt habe.

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