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CH: Churer Diakonatskapitel diskutiert Zukunft kirchlicher Sozialarbeit

Mrz 15, 2018 | Aktuelles, Wohlfahrtspflege

Ob Kirche mehr in Sozialarbeit investieren solle, diskutierte am Montag das Bündner Diakonatskapitel in Chur. Es reicht nicht, nur Glocken zu läuten, war eine der Aussagen.

Kirche muss sich neu erfinden, und Diakonie spielt dabei eine Schlüsselrolle, betonten Johannes Kuoni laut Bericht am Montag vor rund 30 Teilnehmenden des Diakonatskapitels in Chur. Der Sozialdiakon ist gleichzeitig Mitglied der Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung der Diakonie Schweiz. Die Tagung diskutierte die Frage, wie kirchliche Sozialarbeit aussehen müsste, damit sie staatliche Angebote sinnvoll ergänzte.

Soziale Netze zu knüpfen und aktiver auf Menschen zuzugehen waren zwei der genannten Anforderungen. Erst durch ein Gespräch könnten Probleme erkannt und Lösungswege gefunden werden, „mit den Menschen, nicht bloss für sie“. Es reiche nicht, nur Glocken zu läuten, da die Gesellschaft insgesamt im Umbruch sei.

Dass das Engagement für Menschen zum Grundauftrag von Kirche gehört, sei unter den Anwesenden unbestritten, heisst es weiter. Das Potential kirchlicher Sozialarbeit liege darin, Menschen einzubinden, sie mit einer sinnvollen Arbeit herauszufordern und ihnen so Verantwortung zu übergeben.

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