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Arbeitsgruppen stärken inhaltliche Kompetenz der Diakonie Schweiz

Aug 29, 2017 | Aktuelles, Aktuelles - Featured, Diakonie Schweiz

Vier Arbeitsgruppen unterstützen ab sofort die Diakonie Schweiz in Fragen der Aus- und Weiterbildung, der Forschung, der Praxisarbeit und der Vernetzung mit den Werken. Die Arbeitsgruppen bestimmten ausserdem vier Vertretungen für den leitenden Ausschuss.

”Hier wächst ein Kompetenzzentrum für die Diakonie in der Schweiz”, so Daniel de Roche, Ratsmitglied des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes, in seinem Grusswort vor den rund 30 Exekutivmitglieder mit Ressort Diakonie der reformierten Kantonalkirchen . “Wer etwas zur Diakonie zu sagen und tun hat, engagiert sich hier.” Diakonie sei “Kirche für andere, für alle: ganz und gar Kirche.”

Anlässlich der zweiten Plenarversammlung der Diakonie Schweiz nahmen am 28. August in Bern vier nationale Arbeitsgruppen ihre Arbeit auf. Fragen zur Berufsausübung der Sozialdiakone bzw. der diacres bearbeitet die AG “Aus- und Weiterbildung”. Für Gesuche zur ausserordentlichen Zulassung als Sozialdiakonin oder Sozialdiakon in der Deutschschweiz richtete sie eine Überprüfungskommission ein und bestimmte Juliana Dietze (Baselland) zu deren Präsidentin. Die AG “Projekte und Praxis” fördert den Austausch guter Projekte auf nationaler Ebene, um grössere und längerfristige Trends zu erkennen und auf der nationalen Ebene zu thematisieren. In der AG “Grundlagen und Forschung” treffen sich diakonische Leitungspersonen mit Fachpersonen aus diakonischer Forschung und Lehre, um Grundlagenthemen zu definieren und diese einer geeigneten Institution zur Bearbeitung zuzuweisen. Die AG “Kirchen und Werke” soll Ort der Beziehungspflege von kirchlichen und institutionellen diakonischen Akteuren sein.

Diakonie-Geschäftsleiter Simon Hofstetter mass den Arbeitsgruppen grosse Bedeutung zu. Sie verdeutlichten den gesellschaftlich breit anerkannten diakonischen Dienst der Kirche: “Umgerechnet auf unsere Leistungen wären wir ein kleiner Sozialkonzern”, so Hofstetter.

Die Arbeitsgruppen bestimmten je ihre Präsidien: Es sind dies Urs Woodtli (Zürich, AG Aus- und Weiterbildung), Beat Urech (Aargau, AG Projekte und Praxis), Andreas Fankhauser (Diakonenschaft Greifensee, AG Grundlagen und Forschung) und Roland Luzi (Zürich, AG Kirchen und Werke). Die kommende Ausschuss-Sitzung am 18. September wird der Plenarversammlung ein Präsidium der Diakonie Schweiz vorschlagen.

Im inhaltlichen Teil der Versammlung informierte Mario Giacomino, Diacre in der Evangelisch-reformierten Kirche des Wallis, über die Ökumenische Diakoniestiftung im Wallis. Der Migrationsbeauftragte des Evangelischen Kirchenbundes Simon Röthlisberger informierte über die aktuelle Situation kirchlicher Migrationsarbeit auf nationaler Ebene.

Die nächste Plenarversammlung findet am 20. November wiederum in Bern statt.

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