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AT: 70’000 Kinder erhalten nicht die für sie notwendigen Therapien

Feb 26, 2018 | Aktuelles, Kinder und Jugendliche

70’000 Kinder in Österreich erhalten nicht die für sie notwendigen Therapien, sagt die Diakonie Österreich. Sie fordert, psychosoziale Dienste auszubauen.

Es gebe zu wenig kostenfreie Therapieplätze oder „elendslange Wartezeiten“, so die Diakonie Österreich in einer Meldung. Das sei in einigen Ländern Europas besser geregelt. So sei in Deutschland therapeutische Unterstützung im Jugendhilfegesetz verankert. In den skandinavischen Ländern gebe es nicht diese strikte Trennung von Gesundheits- und Sozialsektor, wird der Sozialexperte der Diakonie Martin Schenk zitiert.

Psycho,- Physio- und Ergotherapie, Ausbau der frühen Hilfen für Eltern und Baby, mehr Kinderfachärzte und Hebammen sowie die Unterstützung für Kinder mit psychisch kranken Eltern müssten ausgebaut werden. Der Zugang zu Psychotherapie müsse erleichtert und Therapie- sowie Beratungseinrichtungen und psychosoziale Notdienste ausserhalb der Ballungszentren ausgebaut werden.

Als Beispiel für ein Therapieangebot nennt die Diakonie die „Integrierte Versorgung“ von Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsverzögerungen und Verhaltensauffälligkeiten vom Diakoniewerk Kitzbühel in Kooperation mit dem Land Tirol und den Sozialversicherungsträgern.

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