Die Arbeitsbereiche der Diakonie sind so vielfältig wie die Nöte der Menschen.
Waren es früher vor allem die Bereiche der Kranken-, Behinderten- und Altenpflege, so finden wir heute vermehrt Beratungsstellen, z.B. für Suchtfragen, Immigration, Prostitution, Erwerbslosigkeit usw., auch Animation und Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Seelsorge und therapeutische Hilfe.
Es gibt grosse Institutionen aber auch viele kleine, welche karitativ tätig sind. Die Trägerschaften sind sehr unterschiedlich. Etliche Kirchgemeinden und Pfarreien haben heute einen Sozialdienst, welcher Einzelberatungen anbietet und Projekte lanciert. In Städten und Agglomerationsgemeinden sind Institutionen, Kirchen, Freikirchen und Hilfswerke besonders aktiv, ballen sich doch hier die Probleme. In vielen Segmenten findet eine fruchtbare ökumenische und interreligiöse Zusammenarbeit statt.
Die Diakonie beschränkt sich in den Hilfeleistungen nicht auf Menschen mit christlichem Hintergrund. Sie ist offen für alle Nöte und sozialen Fragen und begegnet den Menschen mit Respekt und Ehrfurcht.